Highlights 2017

Danke für dieses wilde Jahr Lions Head, Impala Ray, Wunderwelt & Co. – über 120 Shows, unzählige Kilometer auf der Autobahn, kulinarische Höhe- und Tiefpunkte, umwerfend schöne Orte und viele unvergessliche Momente!

2018, here we go!

Speaker Protector – I love you!

Es klang doch alles so schön in den Venue Specs vom Uferlos Festival, Freising..

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..reichlich d&b Y, paar B2s dazu, Q als Frontfill und eine Midas H2000 mit top Outboard am FOH!

Selbst mit der Lautstärkebegrenzung des Ordnungsamtes von 96 dbA kann man noch gut arbeiten, jedoch nicht mit dem Feind, der oben rechts über den EQs lauert. Der Drawmer SP2120 Speaker Protector. So prinzipiell ist gegen Limiter und Protectoren auf Festivals ja nichts einzuwenden, ist ja auch schön, dass da mal jemand mitdenkt und der fremde FOHler nicht einfach mal so die PA schießen kann..

Aber mal ehrlich, Amps wie die d&b D12, die auf die Speaker über Presets abgestimmt sind, brauchen bei halbwegs kompetenter Bedienung keinen weiteren Limiter vorgeschalten. Zudem war mir das Schloss-gesicherte Setting des SP2120 ein Rätsel. Kaum war der Kick-Schlag mal hörbar griff auch schon der Limiter – bei roundabout 88 dbA. Cool. Vor allem bei einer Band wie den grandiosen Impala Ray, deren Sound von einer druckvollen Kick und einer bassy Tuba lebt. Somit war an „mischen“ gar nicht mehr so wirklich zu denken, sondern eher alle Instrumente und Vocals hörbar und noch so schön wie möglich zu schieben. Wer zu schnell fährt, kriegt Post aus Flensburg, wer beim LEQ am Schluss drüber ist, kriegt Post vom Ordnungsamt, ist doch gar nicht so kompliziert?

Im Gegensatz zu meinem Main-Output hat der Limiter die Stimmung der Freisinger in keinster Weise gedrückt! Beim „Impala Moment“ waren wir doch wirklich mal bei 95 dbA angekommen! Meine Devise:

sound system protection in 2 easy steps..

step 1: rent a badass pa with lots of headroom

step 2: don’t let there be idiots at the console

Cheers!

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Quelle & Copyright: http://www.gbaudio.co.uk

 

 

 

Lions Head – Tour Diary

Überall auf meiner Seite liest man Lions Head, Lions Head, Lions Head, … kein Wunder, schließlich haben wir seit Mitte Mai auch schon um die 30 Shows zusammen gespielt. Daher packe ich ab heute alle kuriosen Storys und harte Fakten auf eine Seite als Tour Diary. Welcome!

30.10.15 – Joris Support Tour

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Ich war wieder mit meinen Boyz von Lions Head auf der Straße, diesmal als Support für Joris. Mit diesen lieben Leuten haben wir das Jahr über immer wieder mal Shows zusammen gespielt, daher war das für uns herrlich entspannt, tolle Band & tolle Crew!

Tourauftakt war in der Kulturetage Oldenburg, was für uns aus München nicht gerade der nächste Weg war. Nachdem SIXT auch noch vergessen hatte, unser Auto am Vortag aus dem Service abzuholen, ging es am Freitag den 30. später als erwartet in Richtung Norden. Wie auch immer wir das geschafft haben, trotz Verkehrschaos auf der A7 & A14 waren wir fast pünktlich an der Venue. Mit einem neuem BMW 520 Touring als „Tourbus“ ging das doch ganz gut. Akzeptabler Start, auch wenn Joris FOH Daniel genau so wenig von der PA dort begeistert war, wie ich.

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Weiter ging es am nächsten Tag ins Uebel & Gefaehrlich, Hamburg. Für uns bekanntes Terrain, dort waren wir vor knapp einem Monat bereits solo. Allerdings immer wieder etwas besonderes in einem riesigen Betonklotz-Bunker zu spielen, auch noch an Halloween. Das ließ die darauf folgende Party noch gruseliger wirken. Vielleicht war das auch der Grund für den allerersten und einzigen Hänger meines X32. Nach entsperren des Pultes vor der Show waren alle Outputs ohne Pegel, selbst der Main blieb ohne Ausschlag. Restart war die Devise, für mehr war auch gar keine Zeit.

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Ich bin ein großer Fan von den etwas älteren d&b Systemen, F2 & B1 klingen einfach gut! Die Energie von einem sehr gut gelaunten & vollen Haus macht das natürlich noch besser!

Sonntag war off, die Strecke nach Leipzig war schnell geschafft. Offday bedeutete für Lions Head aber lediglich keine Show, die Jungs arbeiten fleißig an ihrem Album. Das Hotel(-Internet) spielte uns dabei leider nicht gerade in die Karten, sodass wir schließlich um 1 Uhr Nachts bei Burger King saßen um Daten hochzuladen. True:

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Montag ging es für uns ins Täubchenthal. Unglaublich cooler Laden, kann ich jedem nur empfehlen! Nachdem die rechten 4 Tops auch genau so laut waren, wie die linken 4 Tops war auch schon Einlass. Leipzig hat es gut mit uns gemeint, strahlender Sonnenschein, liebe Menschen, tolle Show! Um ehrlich zu sein, war das die erste Gelegenheit mir die Tourshow von Joris ganz anzusehen.. großes Kompliment, da passt alles, sollte man sich auf jeden Fall anhören!

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Dresden ist ja nur ein Katzensprung entfernt, daher waren wir schon so früh in der Tante Ju, dass wir noch viel Zeit hatten, die Gegend etwas zu erkunden. Das Wohnzimmer:

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Zurück zum Business, wie meistens sieht das X32 neben einem Schiff wie der Soundcraft VI4 etwas klein aus. Muss ja aber auch nicht in einen 520 Touring passen, haha!

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To be continued.

Reeperbahn & Berlin – Impala Ray & Lions Head

Danke Hamburg für die schöne Zeit mit dir! Du fehlst mir jetzt schon.

Ich war mit den Boyz & Girlz von Impala Ray auf dem grandiosen Reeperbahn Festival zu seinem ersten großen Jubliläum! Festival-Tag 2 gastierten wir im brandneuen Sommersalon, direkt am Spielbudenplatz. Schnieke Location, klingt trotz (oder vielleicht genau wegen) einem halben Wohnzimmer an der Decke, sehr gut.

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Schade um die Mühe, die ich mir bei der Vorbereitung für das Yamaha QL1 File gemacht habe, welches laut Reeperbahn dort stehen sollte. Danke an dieser Stelle an die Jungs von WBLT, die mir dafür ihr Pult zur Verfügung gestellt hatten! War aber dann doch eine Avid SL3. Kurzer Linecheck, dann war auch schon doors. Fazit: Klasse Show, gigantische Stimmung, guter Sound!

Festival-Tag 3 war eine kurze Show vor bzw. im N-JOY Bus! Das sah dann folgendermaßen aus:

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Die lieben Kollegen von N-JOY hatten hierfür ein sehr simples System ausgetüftelt. Ein Mackie oldschool Analogmixer lieferte einen Mix für die d&b Q Richtung Spielbudenplatz, Monitoring auf Kopfhörern sowie für den Livestream im Radio. Das alles natürlich, wie auch die Band, auf Kopfhörern im Bus bzw. hinter der Bühne. Definitiv interessant, das Resultat gibt’s >> hier <<

Festival-Tag 4 saßen wir schon früh im Bus zur Berlin Independent Night. Dort war dann der Lichtdicht Floor mit Lions Head, Impala Ray, Kytes und Casja Siik im kleinen Rosi’s angesagt!

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Für mich daher doppelt Action mit 2 Bands auf 2 Pulten. Hatte ich so als Tourmischer auch noch nicht.. „interessanter“ am Rosi’s war die 4-Punkt Beschallung, die sich leider nicht vermeiden lies. Für Lakechild & Co bei der Afterparty cool, für Live mit Neumann KMS an der Front allerdings nicht geiegnet. Nachdem alle defekten Kabel getauscht und die Feedbackproblematik im Griff war, konnte es zwar keine einfache Show mehr werden, musste aber natürlich trotzdem funktionieren. Und Berlin? Das hat es! So far.

chronological Tech-Talk: Avid SL3, Yamaha CL1, Behringer X32 // 6 x d&b Q7 + 4 x Q-Sub, 4x L MTD112 + 4 HK HL 118

Lions Head – PULS Session

Ich war vor kurzem mit meinen Homies von Lions Head bei den lieben Leuten von PULS!

Diese Band-der-Woche-Live-Sessions sind uns allen mittlerweile gängig, verwundert waren wir nur, als es plötzlich in ein völlig anderes „Studio“ ging. Keine Regie, keine festen Lampen, im Prinzip einfach nur ein Raum, aber durchaus mit Charme.

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Zum Mixing ging es dann wieder in die „normale“ PULS-Regie, dem einen oder anderen mag vielleicht auffallen, dass der selbe Stromkreis von Ton und Licht vielleicht doch keine so gute Idee war..

But here it is! Mein erster TV-Mix!

Lions Head (Milky Chance Support @ Junge Garde, Dresden)

Schöne Location, nette PA, gute Bands, liebe Leute und schließlich doch kein Regen. Dresden, du bist mir sympathisch! Nicht zu vergessen: Thüringer Bratwurscht & Pils.

  
Wir feilen mit Lions Head weiter und weiter am Tour-Setup und kommen dem Optimum immer näher. Samstag das erste Mal via digitalem Multicore mit S16 & X32, mit 100m Cat 5. ‚Knappe Gschicht‘, mehr Kabellänge kann das System nämlich nicht, aber weder Aussetzer noch andere Probleme, das gefällt mir! 

  
Zugegeben: neben der Avid vom lieben Kollegen Thimo Strobel sieht unser Setup doch etwas klein aus..

  
Nach den Club Gigs haben wir nun mit dem Neumann KMS 104 endlich ein Mikro gefunden, was die Stimme von Frontman Iggy in seiner Fülle UND Klarheit übertragen kann. Die Sennheiser G2 In-Ears sind zwar keine super-aktuellen Systeme, aber funktionieren bei nur zwei Geräten parallel on Stage perfekt. Mit separater Monitor-Page beim FOH bleibt der Sound für die Jungs auch ohne Monitorplatz & Monitorman gleich, sehr, sehr angenehm.

Zu Milky Chance gibt es nicht viel zu sagen. Liebe Leute, liebe Crew, guter, druckvoller & solider Sound. Gerne aber mal 4dB über der örtlichen Begrenzung. Vielleicht aber auch nur eine Schwankung bei 3 (!) verschiedenen Messsystemen. 

  
So weit so gut.
Tech-Talk: d&b V als Main, Sidefills, Frontfills & Sidestacks.

MODULAR Festival 2015 – drei Tage Vollgas!

Geliebtes Modular, du hast es uns nicht gerade immer einfach gemacht! Von 10 minütigen Changeovers, über defekte Systeme zu Unwetterwarnung war alles dabei. Aber lieber 2,5 Tage Sonne als Dauerregen wie letztes mal..

Die lieben Modular-Guys haben mich dieses Jahr als FOH-Mann & Stagemanager für die Saal Dialog-Stage gebucht:

Mein Highlight dieses Jahr waren WE DESTROY DISCO auf der Main-Stage. Immer wieder seit 2012 hatte ich die Herren unter den Fadern, ich muss sagen, wir sind endlich dort, wo wir hinwollten. Festival-Slot vor WANDA mit einem Input der sich mehr als sehen lassen kann. Love!

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(WE DESTROY DISCO, Main-Stage)

Auch mit den Herren und der hübschen Dame von Wunderwelt hatte ich die Ehre auf der Mainstage. Die Band des Jahres 2015 liefert ein überschaubares Setup, dafür viel Platz für tolle Stimmen! Gefällt mir!

Von den entspannten Soundchecks zu Changeovers in Rekordzeit – Modular Youngstars. Ala Cya, Cross Style Rising, Wir Sind die Band, We Guess, Nahverkehr, Katze mit Bart, ZOXX & Knives On Mind in jeweils 2 Stunden ist amtlich. Es lebe der Festival-Setup!

Nachdem Baba Haft genug auf meiner Bühne gepöbelt hatte, brachten die Jungs von BLINDSPOT den Mozartsaal zum kochen. Limiter & Compressor war die Devise um dieses Brett aus Minimal-HipHop-Setup zu zügeln, trotz allem, die Jungs wissen, was sie tun!

Highlight der „kleinen“ Bühne waren die Co-Headliner OCCUPANTHER & SIZARR. Kurz noch ein neues System in den Mozartsaal gezimmert, kurzer Soundcheck stürmten auch schon die Leute nach der Unwetterwarnung in den noch hell erleuchteten Raum. Fast perfektes Timing! Großer Respekt an Martin, Soundmann von SIZARR: Gain & GO kann nicht jeder!

Tech-Talk: Am FOH hatte ich ein Soundcraft VI1 & 32 / 16 Stagerack, 4 d&b M4 Wedges mit einem B4 Sub als Drumfill. Als PA hingen nach dem Defekt der MeyerSound PA für OCCUPANTHER & SIZARR schließlich jeweils 2 d&b Y & 2×18″ Subs. Nicht gerade überdimensioniert, aber richtig eingestellt noch ausreichend.